Konzept

Im 3. Jahrtausend stehen wir am Scheideweg in Sachen Krankheitsbekämpfung. Die psychischen und physischen Probleme wurden bislang als unglückselige Schicksalsschläge, als Funktionsstörungen des Organismus angesehen.



Heute wird uns eine andere Sicht der Dinge offenbart.

Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse beweisen uns, dass unsere Krankheit (unser Symptom) die exakte physische Antwort auf eine Stresssituation ist, die in diesem Augenblick auf psychischer und emotionaler Ebene nicht verarbeitet werden kann. Die „Funktionsstörung“ des Körpers stellt sich nach ganz präzisen biologischen Gesetzen ein. Eine Krankheit trifft uns nicht zufällig, sie hat immer mit dem zu tun, was uns im Leben passiert oder passiert ist und wie wir das gefühlsmäßig erleben. Die Art und Weise, in der wir unser Leben erleben, wird entscheidend von unseren Kindheitserfahrungen und besonders aber von den Erlebnissen unserer Eltern und Vorfahren geprägt.  

Beim biologischen Dekodieren handelt sich also um eine Anwendung einer Synthese verschiedener internationaler Recherchen, die sich das Verständnis der Ursachen, des Verlaufs und der Genesung von Krankheiten zum Ziel gesetzt haben.

Aus diesem Verständnis heraus ist natürlich auch eine andere Art von Therapie entstanden.



Dieses therapeutische Verfahren kann unabhängig und parallel zu jeder anderen Therapie oder Medikation angewendet werden.




Die theoretische Basis

Große wissenschaftlichen Autoren erklären uns heute, dass das Problem, das den Patienten in die Therapie treibt, notwendigerweise in seiner persönlichen Art im Leben zu stehen verwurzelt ist. Was versteht man unter dieser „persönlichen Art im Leben zu stehen“? Es ist das, was es uns erlaubt, jemanden wiederzuerkennen, sogar schon von weitem, an seiner Gangart, seiner Art und Weise zu essen, sich anzuziehen, zu sprechen ...
Wenn der Patient diese persönliche Art und Weise im Leben zu stehen entwickelt hat, heißt das, dass sie unter allen möglichen Verhaltensweisen, die er in der Kindheit erprobt hat, sich als beste und erforlgreichste herausgestellt hat. Erfogreich in welchem Sinne? Zunächst war der Erfolg, zu überleben, sich auf diese Weise aus der Affäre zu ziehen. Tatsächlich ist es für jedes junge Säugetier für das Überleben biologisch unerlässlich, dass seine Eltern (zunächst besonders seine Mutter) sich um es kümmern. Es wird also an der Strategie festhalten, die ihm dieses physiologische Wohlbefinden eingebracht hat, dieses Vergnügen so zu überleben. Von dem Moment an wird es sich später immer wieder so verhalten, wenn es Zuwendung bekommen möchte. Dieses anfängliche Verhalten wird er also ständig wiederholen und es wird so zu seinem beständigen Verhaltensmuster. Auf der Basis dieses Verhaltensmusters wird sich eine eventuelle spätere körperliche Erkrankung entwickeln. Es kommt zu einem Problem, wenn die gegenwärtigen Lebensbedingungen des Erwachsenen in keinster Weise mehr mit den Bedingungen seiner Kindheit übereinstimmen, wenn sein Denk- und Verhaltensmuster nun unangepasst ist und zu großen körperlichen und/oder psychischen Problemen führt, die den Patienten eine Therapie beginnen lassen. Therapie, die also darin bestehen wird, dieses Verhaltensmuster zu bearbeiten und (teilweise) zu verändern.

Wenn ein Kind nur Zuwendung von seinen Eltern bekommen konnte, wenn es trotzte und Wutanfälle bekam, auch wenn diese Zuwendung "negativ" war, so wird der Erwachsene später ständig dieses Verhalten zeigen. Wenn es ihm aber in gewissen Situationen (z. B. dem Vorgesetzten gegenüber) nicht möglich ist, seinem Ärger Luft zu machen, so kann er beispielsweise Magengeschwüre bekommen.

Im Laufe der Evolution haben die Säugetiere die Fähigkeit entwickelt, sich ein mentales Bild zu konstruieren. Dies ermöglicht dem Individuum, sich an seine Erfahrungen zu erinnern. Das Gedächtnis zeigt ihm auf, welches Verhalten in der Zukunft sinnvoll ist. 
Der Patient kann sich seiner Weltansicht und seiner Funktionsweise nur mit Hilfe des Therapeuten bewusst werden. Jeder denkt nämlich zunächst einmal, dass alle wohl so denken wie er.

Wir finden die Erklärungen und Bestätigungen für das Verhaltensmuster des Patienten

1. in seiner Kindheit (siehe oben),
2. in der Zeit der Prägung durch die Eltern (vor der Geburt) und
3. in der Familiengeschichte. Es war schon immer so.
 
Es gibt verschiedene Mechanismen der Prägung:

- die hormonelle Prägung während der Schwangerschaft (Bruce Lipton),

Das Kind registriert alles, was passiert, während es gezeugt, getragen und geboren wird. Es registriert alles, was sich in den Köpfen der Eltern abspielt, alles, was die Eltern denken, fühlen, sagen, sehen, hören, tun, alles, was sie interessiert, alles, was sie ärgert oder bedrückt.
Von der Mutter werden diese Informationen hauptsächlich auf hor­monellem Wege übertragen. Jedem emotionalen Zustand der Mutter entspricht praktisch ein eigener „Hormon-Cocktail“, es werden jeweils bestimmte Hormone ins Blut abgegeben, die auch über die Plazenta zum werdenden Kind gelangen.
Diese Hormone beeinflussen dann auf gleiche Art und Weise die Phy­siologie der Mutter und des Kindes. Hormone sind Substanzen, die sich wie Schlüssel in dafür vorgesehene Schlüssellöcher in den Zellmembra­nen (Zellhäute) setzen. Bei diesen „Schlüssellöchern“ handelt es sich um Rezeptorproteine, die (bis auf sehr wenige Ausnahmen) immer nur ein bestimmtes Hormon aufnehmen können. Jedes Rezeptorprotein ist an ein Effektorprotein an der Innenseite der Zellmembran gekoppelt, das gegebenenfalls eine Reaktion der Zelle auslöst.
Nehmen wir einmal an, dass die Mutter während der Schwanger­schaft häufig depressiv ist und weint, so gelangen sehr viele „Depressi­onshormone“ zum Kind. Sehr schnell passt sich das Kind an die Hormon­lage der Mutter an, indem es die Anzahl der Rezeptoren für diese Hor­mone erhöht. Da gibt es überhaupt kein Problem. Wenn das Kind aber dann bei der Geburt abgenabelt wird, kommen keine Hormone von der Mutter mehr und jetzt hat das Kind ein Problem: Die vielen Rezeptoren werden nicht mehr bedient. Um seine Rezeptoren nun zu befriedigen, bleibt ihm nur die eine Möglichkeit, so bald wie möglich selbst traurig zu sein und zu weinen, um nun selbst diese Hormone auszuschütten. So funktionieren Süchte.
Wenn die Mutter während der Schwangerschaft sehr ängstlich und unsicher ist, so stellt sich das Kind auf diese Hormone ein und wird au­tomatisch ein unsicheres und ängstliches Kind sein. Wir sprechen hier von angelernten Wahrnehmungs-, Gefühls- und Verhaltensmustern: Das Kind wird während der Schwangerschaft konditioniert, ja „vorprogrammiert“, bei gewissen Reizen nach dem von der Mutter vorgegebenen Muster zu denken, zu fühlen und zu reagieren.
Bereits vor der Zeugung stehen Ei- und Samenzelle unter dem Einfluss der Lebensbedingungen der Eltern und ihrem gefühlsmäßigen Erleben dieser Lebensumstände. Die Gefühle des Vaters werden von der Mutter „gespiegelt“, auch wenn er nicht unbedingt über die Proble­me, die ihn beschäftigen, redet.

- die Spiegelneurone (Giaccomo Rizzolati),

Die Spiegelnaurone ermöglichen uns, den Körperzustand des Ande­ren in uns selbst reproduzieren, so können wir fühlen, was er fühlt.
Dieses Phänomen findet ganz unbewusst und automatisch statt und man hat herausgefunden, dass die Kommunikation der Gefühle umso stärker ist, je näher sich die zwei Individuen stehen.
So nimmt auch das werdende Kind im Bauch der Mutter am Gefühlsleben seines Vaters teil: Das Kind fühlt die Emotionen der Mutter mit, während diese ihren Partner spiegelt.

- die Quantenphysikalischen Gesetze (Gregg Braden)

Die Quantenphysik liefert uns eine weitere Erklärung, warum Kinder so stark von den Erfahrungen ihrer Eltern und Vorfahren beeinflusst werden: Der Wissenschaftler Dr. Cleve Backster ist bekannt für seine Experimente zur Biokommunikation zwischen  Menschen und Pflanzen. In einem Versuch, den der Autor Gregg Braden in seinem Buch „Im Einklang mit der göttlichen Matrix“ beschreibt, wurden einer Versuchsperson Gewebeproben und DNS (chemische Substanz, aus der die Gene bestehen) aus dem Mund entnommen, in Nährlö­sung gelegt und anschließend in ein einige Hundert Kilometer entfern­tes Labor gebracht. Dann setzte man die Versuchsperson mit Hilfe von Fotos und Filmen heftigen Emotionen aus (Kriegsszenen, erotische Aufnahmen, komödiantische Darstellungen), parallel dazu beobachtete man seine DNS-Probe. Während der Spender die wechselnden Emotionen durchlebte, war an seiner DNS eine deutliche elektrische Reaktion zu messen und trotz der Entfernung verhielt sich seine DNS-Probe so, als wäre sie noch mit seinem Körper verbunden. Es wurde festgestellt, dass die DNS-Probe gleich­zeitig (Zeitmessung mit Atomuhr) mit der Versuchsperson mitreagierte – das heißt, es brauchte noch nicht einmal eine gewisse Zeit, damit die In­formation von A nach B gelangte.
Dieses Phänomen nennt die Physik Quantenverschränkung: Sind Teilchen – durch welchen Umstand auch immer – miteinander verschränkt, reagieren sie nicht mehr als einzelne Teilchen, sondern nur noch das Gesamtsystem, und zwar auch dann, wenn sie zeitlich oder räumlich weit voneinander entfernt sind. Die daraus abgeleitete Regel: Was einmal vereint war, bleibt für immer (emotional) verbunden.
Das Kind entsteht aus einer Eizelle der Mutter und einer Samenzelle des Vaters, in jeder seiner Zellen leben die Bestandteile der Samenzelle (Gene - DNS) weiter.
Aufgrund der Quantenverschränkung können wir folgern, dass das Kind während der Schwangerschaft ebenfalls mit dem Vater und dessen Gefühlsleben in Verbindung bleibt.

Wie die Eltern auf die Umstände ihres Lebens reagieren, nimmt ihr Kind auf und speichert es als Handlungsvorbild.  

Dieses persönliche Denk- und Verhaltensmuster, das die Grundlage des Problems des Patienten bildet, kann verändert werden. Wie kann er zunächst sein altes Weltbild destrukturieren?

Zunächst muss er sich bewusst werden (und spüren), dass er geradewegs und unausweichlich in sein Verderben rennt, dass es viel schlimmer werden wird als er es sich je vorgestellt hat und in einer Katstrophe enden wird, wenn er so weitermacht wie bisher. Ja, er muss angeekelt sein von seinem eigenen Verhalten, um es loslassen zu können und etwas zu ändern. In dem Moment hat er eine Entscheidungsmöglichkeit.

Letztendlich (d.h. am Ende der Therapie, auf keinen Fall am Anfang) wird es auch für den Patienten darum gehen, über das hinwegzukommen, was er erlebt hat und sich an logischem Weltbild konstruieren musste. Dann kann er sich nun selbst das geben, was er immer gebraucht hat. Indem er sich auf diese höhere (spirituelle) Ebene begibt, kann er Frieden mit sich selbst schließen. Seine Kindheit und seine Familiengeschichte berühren und bremsen ihn dann einfach nicht mehr.
Der Patient wird allerdings darauf vorbereitet, dass die Versuchung kommen wird, wieder in sein altes Muster zu verfallen. Wenn man laufen lernt, geht das nicht ohne hinzufallen. Das ist aber nicht schlimm, wenn man weiß, dass das dazu gehört und immer seltener noch geschehen wird.

Dies sind Auszüge aus dem Buch "Biologisches Dekodieren - So befreien Sie Ihr Kind",
direkt portofrei zu bestellen bei: 

www.resonaris.de/biologisches-dekodieren-buecher-von-angela-frauenkron-hoffmann.shtml